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Freitag, 24. November 2017
Mittwoch, 27. Dezember 2017 bis Dienstag, 2. Januar 2018

Medizin

Die Decktagbestimmung

Diese spezielle Untersuchung besteht aus verschiedenen Untersuchungsreihen. Damit wird der jeweilige Decktag einer Hündin, der vom 5. bis zum 28.Tag (eigene beobachtete Extreme) der Läufigkeit sein kann, bestimmt. Die Zuchthündin sollte am 3./4. Tag ihrer Läufigkeit vorgestellt werden. Nach einer ersten klinischen Beurteilung erfolgt die eigentliche Decktagbestimmung. Dabei wird die Hündin vaginoskopisch inspiziert, ein Tupfer für eine bakteriologische Kultur (woher weiß man sonst das richtige Antibiotikum) entnommen und ein zytologischer Scheidenabstrich ausgestrichen und gefärbt; dies ist absolut schmerzlos. Anhand der vaginalen Inspektion und des Abstriches wird der Zyklustand bestimmt; eine eventuell notwendige Antibiose bei Verkeimung der Hündin oder das Endometrium aufbauende Medikamente finden ihren Einsatz. Diese beiden Untersuchungen, ergänzt durch eine Hormonanalyse, werden in einem bestimmten Rhythmus vorgenommen. Dadurch ist es möglich, den optimalen Decktag der Hündin 3-4 Tage vorher zusagen. Eine Reise zum Deckrüden, der dortige Aufenthalt, das Bestellen von kurzzeitkonserviertem oder tiefgefrorenem Samen zur Übertragung sind besser planbar und damit erfolgreicher abzuschließen.
Mittels Palpation und Ultraschall wird 25 Tage nach der Belegung die Trächtigkeit bestimmt.

 

Info

Fütterung

Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich durch eine reine Verfütterung von gekochtem oder rohem Kopffleisch Schilddrüsenhormonimbalancen manifestieren können, da in einigen Fleischproben die Schilddrüsenwerte zu hoch waren. Eine genaue Hinterfragung der verwendeten Bestandteile im Kopffleisch wird empfohlen.

Kompetenzpartner

Seit Jahren verwende ich die orthomolekularen Präparate der steirischen Fa. Orthovet (www.orthovet.net). Aufgrund der hervorragenden Wirkungsweise, bedingt durch die wohlüberlegte Zusammensetzung der natürlichen Ausgangsstoffe, kann ich meine Patienten ganzheitlich unterstützen. Daraus ergeben sich nach einer genauen diagnostischen Untersuchung des jeweiligen Tieres verschiedene Einsatzgebiete, wie Bekämpfung von Parasiten oder deren Prophylaxe, Verbesserungen der Lahmheiten, Unterstützung bei Stoffwechselstörungen und zur Entgiftung des Körpers.